DGTD Tagung 2020 | Einführung

Gewalt – Macht – Sinn

Trauma, Dissoziation und Spiritualität

Tagungsort: Akademie FRANZ HITZE HAUS, Münster

Datum: 01. bis 02. Mai 2020 

Müssen Überlebende von Gewalt sich mit ihrer Geschichte auseinandersetzen, und wenn ja, wie? Und vor allem: Wozu? Welchen Sinn kann oder sollte es haben, sich näher anzuschauen, was "damals" geschehen ist? TäterInnen aus Familien, Schulen, Kirchen, Sekten – wie rechtfertigen sie ihr Tun, welchen "Sinn" geben sie ihren Taten – und wie setzen ihre Opfer sich von dieser sie stigmatisierenden Sinnfindung ab?



Wie können Menschen, die professionell mit Traumatisierten arbeiten und dauernd mit großem Leid konfrontiert werden, ihre Arbeit verkraften und die Frage für sich beantworten: Wozu mache ich das alles? Und schließlich: Wenn Gewalterfahrung – auch transgenerational – mehr und mehr zu verarbeiten ist, welche Sinnfindung, auch im spirituellen Sinne, kann dabei herauskommen? 



Diesen Fragen wollen wir in der Jahrestagung der DGTD nachgehen: 
aus historischer, politischer, sozialer und psychotherapeutischer Sicht. 

Wir laden Sie zum Austausch ein in Podiumsdiskussionen, kreativen Workshops und auch in den Pausen mit Ihren Erfahrungen aus Praxis, Klinik und Beratungsstelle, Gemeindeseelsorge, Exerzitien- und Bildungshäusern, Pflegeheim und Selbsthilfegruppen, Krankenhäusern, Schulen und Heimen.

Wir freuen uns auf Sie!
Michaela Huber, 
1. Vorsitzende DGTD e.V.

In Kooperation mit der Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Bistum Münster.