Titelmotiv Aufbauseminar: Protokolle, Leitlinien und "Tanzen" innerhalb der Enaktiven Traumatherapie

Aufbauseminar: Protokolle, Leitlinien und "Tanzen" innerhalb der Enaktiven Traumatherapie

Freitag
19
Juni 2026

Hybrid-Veranstaltung in Brüssel mit Ellert Nijenhuis. 

Infos unter Details und hier

Therapeutische Protokolle geben Therapeut:innen vor, was zu tun ist.
Sie enthalten typischerweise eine Reihe klar beschriebener Schritte. Solche Protokolle können das Selbstvertrauen der Therapeuten stärken und die Behandlung strukturieren.
Sie vermitteln den Patient:innen eine Vorstellung davon, was die Therapeut:innen von ihnen erwarten. Sie suggerieren, dass die Therapie von konkreten Regeln geleitet wird.
Therapeutische Protokolle können aber auch Einschränkungen beinhalten. Beispielsweise schränken sie die therapeutische Kreativität und Freiheit ein.
Sie können Therapeut:innen davon abhalten, das gesamte therapeutische Vorhaben zu reflektieren. Sie können Therapeut:innen davon abhalten, darüber nachzudenken, warum ein bestimmter Schritt hilfreich ist oder sein kann.
Sie können wenig beitragen, wenn die Schritte nicht oder nicht wie erwartet funktionieren. Therapien, die auf Protokollen basieren, erwarten zudem von den Patient:innen, dass sie sich an die Therapie anpassen.
Das ist in Ordnung, solange sie bereit und in der Lage sind, sich anzupassen. Aber was passiert, wenn sie es nicht tun? Was, wenn das Navigationssystem auf Staus, blockierte oder nicht vorhandene Straßen, Überschwemmungen oder kaputte Brücken stößt?
Enaktive Traumatherapie beinhaltet keine strengen Protokolle. Das bedeutet nicht, dass sie anarchisch ist. Dieses Seminar erläutert ihre Prinzipien, Regeln und Schritte.
Sie beinhalten eher Einladungen oder Angebote als Vorschriften. Einen Weg zu finden, kann anspruchsvoller sein, als einer gepflasterten Route zu folgen.
Es kann aber auch für die therapeutische Dyade äußerst anregend und lohnend sein.

Infos zur Veranstaltung

Veranstaltungsbeginn
19.06.2026
Veranstaltungsende
20.06.2026
Zur Übersicht Veranstaltungen
Unterstützen Sie uns – werden Sie Mitglied

Netzwerk

Klinik am Waldschlösschen

Klinik am Waldschlösschen

Seite besuchen
Logo DeGPT e.V.

DeGPT e.V.

Seite besuchen
AIM - Awareness of Inner Movement

AIM - Awareness of Inner Movement

Seite besuchen
besser:lieben Plattform für Paartherapie...

besser:lieben Plattform für Paartherapie...

Seite besuchen
Bundesinitiative Ambulante Psychiatrisch...

Bundesinitiative Ambulante Psychiatrisch...

Seite besuchen
Logo emdria Deutschland e. V.

emdria Deutschland e. V.

Seite besuchen
Fortschritte Hamburg

Fortschritte Hamburg

Seite besuchen
Kinder EMDR Akademie Paternoga

Kinder EMDR Akademie Paternoga

Seite besuchen
Prof. Dr. med. Karl Heinz Brisch

Prof. Dr. med. Karl Heinz Brisch

Seite besuchen
Logo trauma.help

trauma.help

Seite besuchen
Traumahilfe NRW

Traumahilfe NRW

Seite besuchen

Mitgliedschaft

Aufnahme in die Deutsche Gesellschaft für Trauma & Dissoziation | DGTD

Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die professionell im Bereich der Beratung, Betreuung, Begleitung, Behandlung und Erforschung von Traumafolgestörungen in der Bundesrepublik Deutschland tätig ist. Ihre Mitgliedschaft würde nicht nur Ihnen viel nützen, sondern uns in unserer thematischen Arbeit sehr helfen.

Spenden

Verschiedene Wege zum Spenden

Wir freuen uns über jeden Betrag, ist er auch noch so klein. Um das Überweisen so einfach wie möglich zu gestalten, haben wir neben der klassischen Überweisung auch die Spende per PayPal und die Spende per Online-Formular eingerichtet.